Unser Mentorenprogramm

„Alte Hasen“ treffen auf „junge Küken“

Im Gespräch mit vielen jungen Kollegen und Studenten haben wir erfahren, wie schwer es inzwischen ist, einen Praktikumsplatz zu finden. Die große Mehrheit der Übersetzer und Dolmetscher arbeitet als „Einzelkämpfer“. Da bleibt nicht die Zeit, einen Praktikanten anzuleiten und ihm tiefe Einblicke in den Alltag eines freiberuflichen Übersetzers oder Dolmetschers zu gewähren. Zudem ist die Verantwortung groß, möchte man doch dem Auftrag als Vorbild und „Meister seiner Zunft“ gerecht werden.

Bereits im Dezember 2011 haben wir uns Gedanken über diese Situation gemacht und sind dabei auf Die Komplizen gestoßen – vielen Dank an dieser Stelle an unser engagiertes Mitglied Tanja Bauer für den Tipp. Das Komplizen-Konzept diente uns als Grundlage für die Ausarbeitung unseres Mentorenprogramms.

Mit diesem Programm möchten wir die sogenannten „alte Hasen“ und die sogenannten „junge Küken“ zusammenbringen, damit diese voneinander lernen. Dazu sollen sich erfahrene Kollegen, die seit mindestens drei Jahren selbstständig sind, für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr verpflichten, einem angehenden Übersetzer oder Dolmetscher zur Seite zu stehen, um Fragen zu klären und bewährte Techniken vorzustellen. Mentor und Mentee sind bei dieser Zusammenarbeit völlig frei in der Umsetzung. Möglich sind zum Beispiel regelmäßige Treffen, Telefonate, Skype-Sitzungen oder E-Mail-Kontakt. In welchen Abständen dies erfolgt, entscheiden der Mentor und sein „Schützling“ nach Bedarf. Wichtig ist nur, dass man sich versteht, offen für neue Erkenntnisse ist und dass eine vertrauensvolle Basis entsteht.

Welche Rolle übernimmt dabei der DVÜD?

Wir werden den Kontakt herstellen, Mentoren und Mentees zusammenbringen. Darüber hinaus stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, und wenn das Programm gut anläuft, werden spezielle Veranstaltungen stattfinden.

An wen richtet sich unser Mentorenprogramm?

Einerseits an Neulinge, die gern etwas lernen möchten – egal, ob es um das Handwerkszeug, um die Unternehmensführung oder um den Umgang mit schwierigen Kunden geht; da draußen ist jemand, der euch helfen kann und will – andererseits wenden wir uns an seit mindestens drei Jahren selbstständige Kollegen, die bereit sind, ihre Erfahrung mit anderen zu teilen und in den Nachwuchs in Form von etwas Zeit zu investieren.

Was hat der Mentee davon?
  • er erfährt aus erster Hand, wie im Business der Hase läuft
  • er hat einen festen Ansprechpartner, um auch solche Fragen zu stellen, die man vielleicht im Internet nicht unbedingt stellen will oder kann
  • er kann über einen längeren Zeitraum kompetente Hilfe in Anspruch nehmen und gerade in der Anfangszeit vom Netzwerk des Mentors profitieren
Was hat der Mentor davon?
  • das gute Gefühl, einen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft zu leisten
  • Einblicke in moderne Arbeitsformen und neue Ansätze der Branche
  • die Möglichkeit, das eigene Arbeiten zu reflektieren
  • einen neuen Kollegen, von dem er weiß, dass dieser nach den eigenen Standards arbeitet und auf dessen Unterstützung er bei größeren Projekten zurückgreifen kann
  • Mentoren werden beim DVÜD belohnt: Wer sich als Mentor zur Verfügung stellt, erhält einen Banner, der ihn als Mentor im DVÜD ausweist. Und gibt es einen glaubwürdigeren Nachweis der eigenen Qualifikation als die Tatsache, dass man andere ausbildet?

Sie haben Fragen zu unserem Mentorenprogramm? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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