Online-Stammtisch „Selbstfürsorge für Freiberufler*innen“

Der DVÜD-Stammtisch am 25. März 2021 stand unter dem Motto „Selbstfürsorge für Freiberufler*innen“. So hieß auch das Webinar von Bettina Röhricht, das einige Wochen früher stattfand, und deswegen wollten wir von unseren Mitgliedern und Hereinschnuppernden hören, ob auch dieser Aspekt der Selbständigkeit beachtet wird. Übrigens können sich alle Bettinas Webinar in den nächsten Wochen noch auf unserem YouTube-Kanal anschauen. Es war eine kleine gemütliche Gruppe, und auch Bettina nahm am Stammtisch teil. Als Warm-Up haben wir die Frage „Worauf freust du dich heute Abend?“ beantwortet. Das lief interaktiv über die Plattform Mentimeter, auf der...

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Zweiunddreißig Fouettés

„Übersetzen Sie das einfach.“ Keine andere Bitte kann Übersetzer und Dolmetscher stärker irritieren als diese. Warum bitten wir keine Balletttänzerin „einfach zu tanzen“ und kein Orchestermitglied „einfach zu spielen“? In diesem Beitrag geht es darum, dass es unmöglich ist, „einfach zu übersetzen“ oder „einfach zu dolmetschen“. Bild:  Tim Gouw von StockSnap Die Spitze des Eisbergs Die Vorbereitung ist der Hauptteil der Arbeit beim Dolmetschen. Das gilt übrigens auch fürs Übersetzen. Beim Übersetzen spielt die Vorbereitung auch eine äußerst wichtige Rolle, der Auftraggeber bemerkt sie aber praktisch nie. Hinter den Kulissen bleiben...

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Neu im Beirat: Judith Wenk

Der DVÜD-Beirat freut sich, dass Judith sich aktiv einbringen möchte. Hinter den Kulissen haben wir schon besprochen, dass und wie sie den Verband aktuell wunderbar unterstützen kann. Wer Judith noch nicht kennt: Hier kommt unser kleines Beiratsinterview. Judith, wie bist du zum DVÜD gestoßen? Als Freiberufler:in hat man viele Hüte auf und ist erst einmal auf sich gestellt. Das bringt viele Aufgaben, aber auch Freiheit, zum Beispiel bei der Verbandswahl ;), mit sich. Ein unterstützendes Umfeld und Netzwerk ist da Gold wert. Außerdem sind Berufsverbände wie der DVÜD die beste Möglichkeit, um die Interessen eines Berufsstandes zu bündeln und...

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Yoga für Übersetzer*innen: Dein Weg zu mehr Zentrierung und Glück

Gastbeitrag von Vita Hoffmann 10:00 Uhr Ich sitze an meinem Computer und versuche angestrengt eine kreative Übersetzung für eine Headline zu finden – der Abgabetermin ist in knapp einer Stunde. Ich brauche dringend eine frische Idee. Mein Telefon klingelt, zum gleichen Moment ruft mein älterer Sohn aus dem Kinderzimmer, weil er Hilfe beim Homeschooling braucht. Alles fühlt sich eng und stressvoll an, ich spüre meine angespannte Schulter, habe das Gefühl, keine Luft zu bekommen, und versuche krampfhaft, dem Druck standzuhalten. Dabei hat der Tag gerade erst begonnen… Kommt dir so eine Situation bekannt vor? Was machst du dann – kochst dir...

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Partizipation mit neurologischer Behinderung

Leichte Sprache versus Standardsprache Ein Gastbeitrag von Sarah Riehle Probleme von Menschen mit Krankheiten und Behinderungen im deutschen Gesundheits·system Vor·wort Menschen, die nicht so gut lernen können, benutzen Leichte Sprache. Manche Menschen können nicht so gut lesen. Sie benutzen Leichte Sprache. Andere Menschen können nicht so gut Deutsch. Sie benutzen Leichte Sprache. Leichte Sprache hilft allen. Schnell zu verstehen. Und mehr miteinander zu sprechen. Alle sollen diesen Artikel verstehen. Sie sollen sehen: Das ist Leichte Sprache. Und das ist Schwere Sprache. Das schwere Wort dafür ist Demonstrations·artikel. Deshalb ist ein...

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Dolmetschen in der Medizin aus ärztlicher Perspektive

Ein Interview des DVÜD mit Mag. Dr. med. Mimoun Azizi, M.A., Neurologe und Psychiater, Chefarzt der Fachklinik für neurologische und neurochirurgische Rehabilitation der VAMED Klinik Hagen-Ambrock. Die Fragen stellte Imke Brodersen, das Interview wurde im Dezember 2020 schriftlich geführt. Herr Dr. Azizi, wir haben im Sommer 2020 auf einer Online-Veranstaltung des TDÜ darüber gesprochen, welche Probleme durch Laiendolmetscher in der Medizin entstehen können. Im Rahmen der Themenwoche Medizin möchte der DVÜD dieses Thema gern erneut aufgreifen. Beginnen wir mit einer Eisbrecherfrage: Soweit ich es im Kopf habe, sprechen Sie mehrere Sprachen,...

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Psychiatrie für Japanologen

Gastbeitrag von Jenny Willett Schon früh bewegten mich vor allem zwei große Leidenschaften: Das geschriebene Wort und die Medizin. Wie so viele wollte ich zunächst Tierarzt werden, verfolgte diesen Traum eisern und überbrückte meine Wartezeit auf einen Studienplatz mit einer Ausbildung zur Arzthelferin. Hier hatte ich das große Glück, in das für mich interessanteste Fachgebiet der Medizin einzutauchen und eine Ausbildung in einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Praxis zu absolvieren. Aus verschiedenen Gründen entschied ich mich schließlich gegen die Tiermedizin, als ich endlich die Zulassung in Händen hielt. Stattdessen studierte ich...

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Übersetzung von Arzneimittelinformationen: Praktische Tipps (EU und Schweiz)

Von Séverine Jacquinot-Dédier, Stand: 17. Januar 2021 Wenn mich jemand vor ein paar Jahren gefragt hätte, welche Begriffe ich in Zusammenhang mit Packungsbeilagen assoziiere, wären mir vor allem die Wörter Medikament, Dosierung und Nebenwirkungen eingefallen. Mir wäre aber auch das Wort Papierknäuel eingefallen. Papierknäuel? Ja, genau... Ich gehöre nämlich zu denjenigen, die immer wieder versuchen die Packungsbeilagen nach dem Lesen ganz genau zurück zu falten, wie sie vorher waren (bekennt Euch! Es gibt sicher noch welche unter Euch, die es genauso machen…). Leider habe ich dabei oft genug ein zerknittertes Knäuel in die Schachtel...

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Keine Angst vor Normen: Übersetzen im Bereich Medizintechnik

Gastbeitrag von Birgit Niederhafner Wer an das Übersetzen im Bereich Medizintechnik denkt, dem fallen vermutlich als erstes Normen ein. Die Entwicklung, Produktion und Dokumentation von Medizinprodukten ist stark reglementiert und wird engmaschig kontrolliert. Dementsprechend groß ist die Bedeutung von Normen auch für die Übersetzung der Dokumentation von Medizinprodukten. Leider haben Normen ein eher schlechtes Image, da sie diametral zu dem stehen, worauf die meisten Übersetzerinnen besonders stolz sind: ihre Kreativität. Und ja, Kreativität und Normen schließen sich ein Stück weit gegenseitig aus. Wer sich jedoch die Vorteile dieser...

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