Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung

Stand: 26. April 2017

  1. Die Mitgliederversammlung entscheidet über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Solche Fragen sind u. a.:
    • Bestellung und Abwahl des Vorstands – mit ¾-Mehrheit
    • Änderungen der Satzung, der Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung, der Wahlordnung, der Finanzordnung sowie der Aufnahmeordnung – mit ¾-Mehrheit
    • Entlastung des Vorstands – nach Vorlage und Vortrag des Rechenschaftsberichts mit einfacher Mehrheit
    • Auflösung des Vereins – mit 9/10-Mehrheit
    • Genehmigung des vom Schatzmeister vorgelegten Haushaltsplan für das kommende Jahr – mit einfacher Mehrheit
    • Höhe der Mitgliedsbeiträge – mit einfacher Mehrheit
    • Höhe der Vorstandshonorare – mit einfacher Mehrheit
    • Anträge auf Aufwandsentschädigungen bei erhöhtem Arbeitsaufwand einzelner Vorstands- oder Beiratsmitglieder – mit einfacher Mehrheit
    • Änderung der Verbandsziele – mit Zustimmung aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gemäß der Beschlussfähigkeitsbestimmungen
    • Mitgliedschaft in anderen Verbänden – mit einfacher Mehrheit
  2. Die Mehrheit berechnet sich dabei nach den abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen finden keine Berücksichtigung.
  3. Die Mitgliederversammlung wird grundsätzlich durch den Präsidenten geleitet. Auf Vorschlag des Vorstandes kann eine gesonderte Versammlungsleitung bestellt werden. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, welches durch den Versammlungsleiter und den Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  4. Zu Beginn jeder Mitgliederversammlung ist vom Versammlungsleiter neben der Wahrung der in der Satzung festgelegten fristgerechten Einberufung die Beschlussfähigkeit festzustellen. Beschlüsse werden in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, wenn weder diese Satzung noch die Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung etwas anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  5. Der Versammlungsleiter erteilt jedem Teilnehmer einer Mitgliederversammlung auf dessen Wunsch hin Rederecht. Sofern die Mitgliederversammlung elektronisch abgehalten wird, schaltet der Versammlungsleiter die Mikrofonfunktion frei. Alternativ können die Teilnehmer, sofern technisch möglich, über eine Fragefunktion der Versammlungssoftware jederzeit Fragen schriftlich stellen. Der Versammlungsleiter ist verpflichtet, alle Fragen mit Namensnennung zu verlesen. Bei schriftlichen Äußerungen, die keinen fragenden oder erklärenden Charakter aufweisen, entscheidet der Versammlungsleiter nach eigenem Ermessen und Berücksichtigung des Diskussionsverlaufs über die Verlesung. Spricht ein Redner länger als drei Minuten, ist der Versammlungsleiter berechtigt, den Redner zu unterbrechen und anderen Rednern das Wort zu erteilen oder dem Redner zu diesem Tagesordnungspunkt das Rederecht ganz zu entziehen. Hat der Versammlungsleiter den Eindruck, dass keine neuen Argumente zu einem Tagesordnungspunkt mehr vorgebracht werden, so ist er berechtigt, die Diskussion für beendet zu erklären und ggf. eine Abstimmung einzuleiten.
  6. Anträge zur Tagesordnung aus den Reihen der Mitglieder können bis vierzehn Kalendertage vor der Mitgliederversammlung schriftlich oder per E-Mail gestellt werden. Sie sind in die Tagesordnung aufzunehmen und bei Versammlungsbeginn vom Versammlungsleiter zu verlesen.
  7. Die Mitgliederversammlung wählt bei jeder ordentlichen Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zwei Kassenprüfer. Deren Aufgabe ist die Prüfung der Buchhaltung des Verbands auf Vollständigkeit und Ausführung nach den Prinzipien ordnungsgemäßer Buchführung in dem Jahr, das auf ihren Wahlzeitpunkt folgt. Die Kassenprüfer geben bei der Mitgliederversammlung, die auf ihre Wahl folgt, das Ergebnis ihrer Prüfung bekannt und ggf. eine Empfehlung über die Entlastung des Vorstands. Finden sich keine zwei Kassenprüfer unter den bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitgliedern, so sind zwei externe Kassenprüfer mit dieser Aufgabe zu beauftragen.
  8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben und ist den Mitgliedern innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der betreffenden Mitgliederversammlung auf geeignete Weise zur Verfügung zu stellen. Entsprechendes gilt für die elektronische Dokumentierung der Onlineversammlung.
  9. Diese Geschäftsordnung tritt mit Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 26. April 2017 in Kraft.
  10. Über Änderungen der Bestimmungen dieser Geschäftsordnung entscheidet die Mitgliederversammlung.

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