Unsere Satzung

Stand: 5. November 2015

Hinweis: Am 26. April 2017 wurden durch die Mitgliederversammlung des DVÜD e. V. weitreichende Satzungsänderungen beschlossen, die vor allem die Rolle der Mitgliederversammlung innerhalb des Verbands stärken und ihr deutlich mehr Kontroll- und Einflussmöglichkeiten einräumen. Des Weiteren wurden durch die Mitgliederversammlung weitere Statuten, wie eine Aufnahmeordnung und eine Geschäftsordnung für die Mitgliederversammlung, beschlossen, damit künftige Änderungen der in diesen Ordnungen genannten Bestimmungen ohne Änderung der Satzung, und den damit verbundenden kostenpflichtigen und zeitintensiven Gängen zum Notar und zum Registergericht, mit einem Beschluss der Mitgliederversammlung möglich sind. Sobald die Satzungsänderungen vom 26. April 2017 ins Vereinsregister eingetragen wurden, werden die neuen Bestimmungen auf dieser Seite veröffentlicht.

Präambel

Der DVÜD e. V. tritt für die Interessen von professionellen Übersetzern und Dolmetschern in der Bundesrepublik Deutschland ein. Ziel ist unter anderem die Anerkennung beider Berufsstände, die höchste Kompetenz und Bildung erfordern, aber gleichzeitig durch keinerlei Auflagen geschützt sind. Der DVÜD e. V. arbeitet deshalb mit all seiner Kraft darauf hin, dass beide Berufsbezeichnungen in der Bundesrepublik Deutschland geschützt werden. Ferner soll Lobbyismus für die Berufsstände betrieben werden und eine Aufklärung in der Wirtschaft erfolgen.

Der Verein pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu anderen bestehenden Berufs- und Interessenverbänden.

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit wird in dieser Satzung ausschließlich die männliche Schreibweise gewählt, es gelten immer beide Geschlechter.

In diesem Sinne gibt sich der DVÜD e. V. folgende Satzung:

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr


I. Der Verein führt den Namen „Deutscher Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher e. V.“

II. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist im Vereinsregister seit dem 26. April 2012 unter VR 31451 B eingetragen.

III. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins


I. Ziele des Vereins sind u. a.:

  1. die Berufsstände des Übersetzers und des Dolmetschers und ihre Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder in das Bewusstsein der deutschen Industrie und Wirtschaft zu holen;
  2. das Verständnis für die Leistungen und die Probleme der Berufsstände zu vertiefen;
  3. am Markt mehr Transparenz zu schaffen – für Auftraggeber und Auftragnehmer;
  4. ein Netzwerk zu bilden, um als Anlaufstelle für beide Seiten präsent zu sein;
  5. unterdurchschnittlichen Preisen entgegenzuwirken.

II.  Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch:

  1. den Betrieb einer Internetplattform;
  2. aktive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft;
  3. Unterstützung der Berufsstände durch Schulung, Vermittlung und Beratung;
  4. Öffentlichkeitsarbeit;
  5. Kooperation mit Bildungseinrichtungen und vorhandenen Verbänden.

§ 3 Mitgliedschaft – Aufnahme


I. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die zumindest eine der u. a. Voraussetzungen erfüllt:

  • Ausübung des Berufs des Dolmetschers oder Übersetzers. Hierbei muss ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitszeit für einen der beiden Berufe aufgewendet werden;
  • Abschluss als Dolmetscher oder Übersetzer an einer Universität, einer Fachhochschule, einem staatlichen deutschen Prüfungsamt, einer Kammer oder einer ähnlichen Einrichtung.

II. Juniormitglied kann jede natürliche Person werden, die

  • eine Ausbildung oder ein Studium zu einem der beiden Berufe begonnen hat, die noch andauert. Die Juniormitgliedschaft wandelt sich automatisch in eine ordentliche Mitgliedschaft, sobald das Juniormitglied seine Ausbildung bzw. sein Studium abgeschlossen hat oder den Beruf eines Dolmetschers oder eines Übersetzers ausübt. Derartige Statusänderungen sind dem Vorstand unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
    Darüber hinaus wandelt sich eine Juniormitgliedschaft automatisch nach vier Jahren in eine ordentliche Mitgliedschaft, wenn das Juniormitglied nicht unaufgefordert eine Verlängerung der Juniormitgliedschaft beantragt. Dem Antrag ist ein Nachweis über die voraussichtliche Dauer bis zum angestrebten Abschluss anzuzeigen. Über die Annahme des Antrages entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

III. Ehrenmitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die Ziele und Interessen des DVÜD e. V. fördert und unterstützt.

IV. Der Mitgliedsantrag kann sowohl schriftlich als auch elektronisch mit Hilfe des elektronischen Antragsformulars auf der Website des Verbandes gestellt werden. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme durch den Vorsitzenden oder durch einen von ihm bestellten Vertreter erworben. Der Antragsteller wird schriftlich oder per E-Mail über die Entscheidung in Kenntnis gesetzt.

V. Die Mitgliedschaft gilt ab dem Tag des Eingangs des Mitgliedbeitrages für ein Jahr und verlängert sich jeweils um ein Jahr.

§ 4 Mitgliedschaft – Beendigung


I. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende eines Mitgliedschaftsjahres. Hierbei ist eine Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten.

II. Ein Mitglied kann durch einstimmigen Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden, wenn es den Vereinszielen zuwiderhandelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt.
Dies gilt insbesondere dann, wenn das Mitglied trotz Mahnung mit mehr als drei Monatsbeiträgen im Rückstand ist. Der Ausschluss ist dem Mitglied mindestens drei Wochen vorher unter Angabe des Ausschlussgrundes schriftlich anzudrohen. Das Mitglied hat das Recht innerhalb dieser drei Wochen schriftlich zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

§ 5 Mitgliedsbeitrag


I. Ordentliche Mitglieder haben einen Beitrag zu leisten. Über die Höhe des Beitrags entscheidet der Vorstand mit 2/3-Mehrheit. Näheres regelt die Finanzordnung des Vereins.

II. Juniormitglieder haben einen ermäßigten Beitrag in Höhe von 75 % des ordentlichen Mitgliedsbeitrags zu leisten.

III. Ehrenmitglieder haben keinen Beitrag zu leisten.

§ 6 Organe des Vereins


Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung;
  2. der Vorstand;
  3. der Beirat.

§ 7 Mitgliederversammlung


I. Oberstes Beschlussorgan ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet.

II. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen vorher schriftlich eingeladen.

III. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Sie kann sowohl durch Versammlung als auch online abgehalten werden. Die geeignete Form der Onlinemitgliederversammlung richtet sich nach der technischen Entwicklung. Sie wird durch den Vorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen.

IV. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist immer dann einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert. § 7 Satz 2, 3, und 4 gelten entsprechend.

V. Die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung kann darüber hinaus gem. § 37 BGB von 40 % aller Mitglieder gefordert werden.

VI. Die Mitgliederversammlung entscheidet über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Solche Fragen sind u. a.:

  • Wahl oder Abwahl des Vorstands – mit 3/4-Mehrheit;
  • Satzungsänderungen – mit 3/4-Mehrheit und einstimmiger Zustimmung des Vorstands;
  • Entlastung des Vorstands – nach Vorlage und Vortrag des Rechenschaftsberichts;
  • Auflösung des Vereins – mit 9/10-Mehrheit.

Die Mehrheit berechnet sich dabei nach den abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen finden keine Berücksichtigung.

VII. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1 % aller Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, wenn diese Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

VIII. Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben. Entsprechendes gilt für die elektronische Dokumentierung der Onlineversammlung.

§ 8 Vorstand


I. Die Dauer einer Amtszeit jedes Vorstandsmitglieds beträgt maximal vier Jahre. Die Anzahl der Amtszeiten ist unbegrenzt.

II. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt jeweils bei der zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung, die auf den Wahlzeitpunkt des jeweiligen Vorstandsmitglieds folgt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus wichtigem Grund aus, kann für eine Neuwahl auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

III. Eine anstehende Wahl eines Vorstandsmitglieds ist spätestens in der Einladung zur jeweiligen Mitgliederversammlung anzukündigen. Kandidaten können sich bis zur Verlesung der Tagesordnung während der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen. Wahlleiter sind zwei Freiwillige aus den Reihen der anwesenden Mitglieder. In den Vorstand wählbar sind alle natürlichen Personen, die seit mindestens einem Jahr Mitglied des DVÜD sind. Stimmberechtigt sind alle bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder des DVÜD. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Wahl gewinnt, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Gelingt es keinem Kandidaten im ersten Wahlgang die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich zu vereinen, wird eine Stichwahl zwischen den zwei Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, durchgeführt. Die Stichwahl gewinnt, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Gelingt es auch in der Stichwahl keinem Kandidaten die Mehrheit der abgegeben Stimmen auf zu vereinen, wird eine weitere Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten durchgeführt, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Die weiteren Stichwahlen werden so oft durchgeführt, bis ein Kandidat in einer Stichwahl die meisten Stimmen auf sich vereint. Dies gilt auch, wenn sich nur ein einziger Kandidat zur Wahl stellt.

IV. Die Amtszeit des neu gewählten Vorstandsmitglieds beginnt am Monatsersten des auf die Wahl folgenden Kalendermonats.

V. Stellt sich nur ein Kandidat zur Wahl und gelingt es diesem nicht, die erforderliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang auf sich zu vereinen, so wird die Wahl wiederholt. Gelingt es dem Kandidaten wieder nicht, die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich zu vereinen, oder besteht in einem Wahlgang die Mehrheit der abgegebenen Stimmen aus Nein-Stimmen, so wird das Wahlverfahren beendet.
Wird ein Wahlverfahren in dieser Weise beendet, so gilt der Kandidat als nicht gewählt. Der bisherige Amtsinhaber führt die Amtsgeschäfte weiter, bis ein neuer Amtsinhaber gewählt wird. Kann der bisherige Amtsinhaber die Amtsgeschäfte aus wichtigem Grund nicht weiterführen, so bleibt das Amt solange unbesetzt, bis ein neuer Kandidat gewählt wird.

VI. Scheidende Vorstandsmitglieder haben ihrem Amtsnachfolger bis zum Amtsbeginn sämtliche Amtsunterlagen zu übergeben und den Amtsnachfolger drei Monate in das Amt einzuarbeiten.

VII. Die Abwahl des gesamten Vorstands oder einzelner Vorstandsmitglieder kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Bei Amtsenthebung (Vorstand) aus Gründen der Zuwiderhandlung gegen den Ehrenkodex, die Finanzordnung, die Satzung oder sonstige Regularien des DVÜD e. V. endet mit der Amtsenthebung auch die Mitgliedschaft im DVÜD e. V. mit sofortiger Wirkung.

VIII. Jedes Vorstandsmitglied kann sein Amt aus wichtigem Grund niederlegen. Eine Niederlegung zur Unzeit ist zu vermeiden. Wichtige Gründe sind u. a. auch:

  • wirtschaftliche Notwendigkeiten;
  • dauerhafte Unvereinbarkeit der eigenen Vorstellungen mit den Zielen und der Entwicklung des Vereins;
  • gesundheitliche Gründe.

IX. Die Mindestanzahl der Vorstände beläuft sich auf 3. Diese obligatorisch auszufüllenden Positionen sind:

  • der Präsident;
  • der Vizepräsident;
  • der Schatzmeister.

X. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, müssen die verbleibenden Vorstandsmitglieder zur Ausfüllung der obligatorischen Positionen entweder eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Neubesetzung des Vorstandspostens einberufen oder einen kommissarischen Vorstand aus den Reihen der Mitglieder berufen, der die Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstands bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahrnimmt. Es obliegt dem Vorstand, sich für eine der beiden Vorgehensweisen unter Wahrung der Verbandsinteressen zu entscheiden.

XI. Der Vorstand kann jederzeit die Anzahl der Vorstandsposten durch einfache Mehrheitsentscheidung erhöhen oder verringern. Die Mindestanzahl von 3 darf hierbei jedoch nicht unterschritten werden. Werden neue Positionen geschaffen, ist jedes Mitglied berechtigt sich selber zur Wahl zu stellen oder geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Die Mitgliederversammlung stimmt dann satzungsgemäß über die Besetzung der neuen Position ab. Die Stellung der vorhandenen Vorstandsmitglieder wird davon nicht berührt.

XII. Der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister sind zur rechtsverbindlichen Vertretung zu zweit berechtigt. Von dieser Vertretung soll nur Gebrauch gemacht werden bei täglichen Geschäften von geringer Bedeutung und wenn es die Umstände des Einzelfalls erfordern. Der Vorstand ist über derartige Vertretungen zeitnah zu informieren.

XIII. Der Vorstand ist ermächtigt, einzelnen Vorstandsmitgliedern oder Dritten Geschäftsführungsbefugnis für einzelne Geschäftsbereiche zu erteilen.

XIV. Die Haftung der Vorstandsmitglieder für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

XV. Jedem Vorstandsmitglied ist – sobald möglich – ein angemessenes Honorar zu zahlen. Die Höhe des Honorars richtet sich nach ortsüblichen Maßstäben, nach Arbeitsumfang, Verantwortung und Haftungsrisiko sowie nach den wirtschaftlichen Verhältnissen des Vereins. Eine Abstufung von Honoraren innerhalb des Vorstands ist zulässig. Über die jeweilige Höhe des Honorars entscheidet der Vorstand einstimmig.

XVI. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Hierzu gibt sich der Vorstand eine verbindliche interne Geschäftsordnung, aus der seine Amtspflichten, Arbeitsweise, Rechte und Pflichten sowie die Abgrenzung der Zuständigkeiten und Vertretungen hierzu hervorgehen.

XVII. Der Vorstand fasst Beschlüsse, die von wesentlicher Bedeutung sind, in Versammlungen, die persönlich, fernmündlich oder online stattfinden. Sie werden vom Präsidenten oder bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied einberufen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Das Abstimmungsergebnis ist in das Protokoll aufzunehmen.
Beschlüsse des Vorstands sind bei Entscheidungen von erheblicher Bedeutung zu protokollieren. Für Entscheidungen des täglichen Geschäftslebens entfällt die Protokollierungs- und Versammlungspflicht. Dies soll eine schnelle und flexible Arbeit des Vorstands ermöglichen, damit die Interessen der Mitglieder zügig und unbürokratisch durchgesetzt werden können.

XVIII. Der Vorstand hat auf der ordentlichen Mitgliederversammlung Rechenschaft über sein Tun abzulegen. Hierzu ist ein zusammenfassender Bericht zu erstellen und vorzutragen. Mindestinhalt des Berichtes ist:

  • eine kurze allgemeine Zusammenfassung der Vereinssituation;
  • eingeführte Neuerungen und Veränderungen von erheblicher Bedeutung;
  • eine kurze Zusammenfassung des Finanzstatus;
  • eine kurze Erläuterung der zukünftigen Pläne des Vorstands, soweit sie spruchreif sind.

§ 9 Der Beirat


I. Der Beirat ist das Beratungsorgan des DVÜD e. V. Die Mitglieder des Beirats tragen den Ehrentitel „Rat“. Der Beirat kann den Verein nach außen nicht vertreten und keine bindenden Erklärungen in seinem Namen abgeben.

II. Der Beirat gibt sich in eigener Verantwortung eine Geschäftsordnung. Diese ist dem Vorstand nach Beschluss vorzulegen und von diesem zu genehmigen. Wird die Genehmigung versagt, muss die Geschäftsordnung innerhalb von vier Wochen vom Beirat unter Beachtung der beanstandeten Punkte überarbeitet und neu beschlossen werden.

III. Die Anzahl der Räte richtet sich nach den Bedürfnissen des Beirats. Die Position des „Rats“ wird mit Berufung durch den Vorstand und den Beirat erworben. Über die Berufung wird in beiden Organen mit einfacher Mehrheit entschieden.

IV. Die Abwahl eines Rates erfolgt nach demselben Verfahren wie die Berufung.

V. Aufgaben des Beirats sind u. a.:

  • die Förderung der Vereinsziele durch Entwicklung neuer Ideen und Konzepte;
  • die Beratung und Unterstützung des Vorstands;
  • Anlaufstelle für Mitglieder bei Fragen und Problemen;
  • repräsentative Aufgaben in der Öffentlichkeit;
  • Gewinnung neuer Mitglieder.

VI. Der Beirat ist berechtigt, dem Vorstand jederzeit neue Vorschläge zu unterbreiten. Diese Vorschläge sind ausdrücklich vom Vorstand erwünscht und finden angemessene Beachtung in den Entscheidungen des Vorstands. Auf Sachstandanfragen des Beirats erteilt der Vorstand zeitnah Auskunft.

VII. Der Beirat arbeitet grundsätzlich unabhängig vom Vorstand – jedoch im Sinne des Vereins – und organisiert sich nach eigenen Bedürfnissen selbstständig. Der Beirat beschäftigt sich auf Bitten des Vorstands gezielt mit einzelnen Problemen und erteilt ihm dazu zeitnah Rat. Gemeinsame Beratungen des Vorstands und des Beirats sind ausdrücklich zulässig. Der Beiratsvorsitzende kann jederzeit beantragen an einer Vorstandssitzung teilnehmen zu dürfen. Dem Antrag ist zeitnah stattzugeben.
Darüber hinaus ist ein stetiger Meinungsaustausch zwischen Beirat und Vorstand ausdrücklich erwünscht.

VIII. Die Räte sind ehrenamtlich tätig, erhalten aber angemessene Vergünstigungen hinsichtlich ihrer Leistungen für den Verein. Bei erhöhtem Arbeitsaufwand kann der Vorstand auf Antrag des jeweiligen Rats eine Aufwandsentschädigung in angemessener Höhe bewilligen.

§ 10 Schlussbestimmungen


I. Die Mitglieder und Organe des Vereins arbeiten miteinander und verhalten sich zueinander freundschaftlich und fair.

II. Die Mitglieder und Organe des Vereins sind sich der hohen Qualitätsansprüche und Seriosität des DVÜD e. V. bewusst und treten in der Öffentlichkeit und im Geschäftsleben jederzeit seriös, freundlich und fair auf. Näheres hierzu regelt ein separater Verhaltens- und Ehrenkodex.

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