P wie Plattformarbeitsrichtlinie: Der Hebel, den wir brauchen?

Die EU-Plattformarbeitsrichtlinie ist eines der spannendsten Gesetzesvorhaben der letzten Jahre. Sie stand von Anfang an scharf in der Kritik, aber im Idealfall könnte sie genau der Hebel sein, den wir brauchen. Die Kernfrage ist: Wie viel Automatisierung oder algorithmisches Management machen eine Agentur zu einer Plattform?

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Neu im Beirat: Sven Kotlarow

Sven Kotlarow unterstützt unseren Verband bereits seit einiger Zeit als Beiratsmitglied. Wir freuen uns, ihn euch endlich vorstellen zu können! Sven, wie bist du zum DVÜD gestoßen? Der DVÜD war mir schon aus dem Studium in Germersheim ein Begriff und ich erinnere mich an sehr inspirierende Gespräche an den Informationsständen des Verbands zurück. Während meine Zuständigkeiten in der Übersetzungsagentur sich immer weiter vom Übersetzen zum Managen von Daten, Ressourcen und Prozessen verschoben haben, war es mir wichtig, das eigentliche Handwerk nicht einschlafen zu lassen und eher weiter zu fördern. Nun habe ich meine Ermächtigung beim...

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O wie Ohnmacht

Fast überall und allenthalben Krisenstimmung, viele von uns blicken mit getrübten Erwartungen in die Zukunft. Das gilt auch für mich als Verbandsvorstand. Das Gefühl, das mein Engagement dämpft, heißt Ohnmacht. Lektionen für uns – als Soloselbstständige und als Verband – zum Umgang mit einer unguten Emotion. Meine Zuversicht versickert schon länger. Ich möchte machen, will tun, aber der Zweifel grätscht dazwischen und lässt mich hadern: Bringt das überhaupt was? Macht das überhaupt noch einen Unterschied? Diese Kluft zwischen Machen wollen und Energie-fürs-Machen-finden, dieser Graben zwischen Optimismus und Aktivismus, Emotion und...

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M wie Mental Health

Wir nutzen den Buchstaben M unseres Blogprojekts, um ein paar Mitnimmsel aus unserem Online-Austausch zum Thema Mental Health mit Bettina Röhricht am 29. Juni nachzureichen. Die Aufzeichnung des halbstündigen Gesprächs zwischen Bettina und Lyam können alle DVÜDler:innen ab sofort im Mitgliederbereich abrufen. Vieles kommt oft anders als geplant – unser Online-Austausch am 29. Juni mit Bettina Röhricht zum Thema Mental Health war ein schöner Beleg dafür. Denn eigentlich wollten wir die Teilnehmenden im Anschluss an Bettinas Impulsvortrag zum Austausch einladen. Doch zum Austausch fehlten … ja, die Teilnehmenden. Vielleicht, denke ich im...

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M as in Multilingualism in South Africa (Part 1)

Nach einer ruhigeren Phase nehmen wir mit dem 2026-Blogprojekt wieder Fahrt auf. Passend zum Thema „Mehrsprachigkeit in Südafrika“ konnte ich nicht aufhören, immer mehr zu schreiben und parallel dazu zu forschen. So sind zwei Teile entstanden. Der erste Teil klärt Zahlen, Fakten und etwas Geschichte, inklusive moderner Geschichte mit Bezug auf Identität und ein wenig Sport. Ursprünglich sollte nur etwas zur Sprache im Bildungssystem folgen, doch dann geriet ich tief in die angewandte Linguistik und Semiotik. Teil zwei wird sich unter anderem mit Sprache in der universitären Bildung, im Verlagswesen, in der Kultur und den Medien sowie in der...

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Neu im Beirat: Konstantinos Angourias

Der Beirat des DVÜD bekommt Verstärkung! Wir freuen uns und haben ein paar Fragen an Konstantinos: Wie bist du zum DVÜD gestoßen? Ich habe mich schon früh dafür interessiert, wie sich der Berufsstand organisiert und welche Strukturen das annimmt. Der DVÜD war mir von Anfang an sehr sympathisch, weil ich in der Vergangenheit schon mit einzelnen Mitgliedern zusammengearbeitet hatte und später auch direkt Lyam kennenlernte. In einem unserer (vielen) Gespräche kam dann die Vision zustande, etwas gemeinsam zu bewegen. Der DVÜD ist für mich...? ... ein sehr wichtiger Verband in der Branche, weil er sich QuereinsteigerInnen nicht verschließt und...

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L wie Leichte und Einfache Sprache: Warum barrierefreie Kommunikation unsere Demokratie stärkt

Wenn ich sage, dass ich Texte in Leichter und Einfacher Sprache schreibe, erlebe ich ganz unterschiedliche Reaktionen. Die Einen haben schon Erfahrungen mit barrierefreier Kommunikation gemacht und sind sehr positiv gestimmt. Andere reagieren teilweise extrem ablehnend, was mich immer wieder sehr betroffen macht. Häufig ist dann im hektischen Alltag keine Zeit, um in Ruhe auf die Bedenken und Ängste dieser Personen einzugehen. Deshalb möchte ich diesen Weg nutzen, um über die Leichte und die Einfache Sprache aufzuklären. Beide Sprachvarianten sind vereinfachte Formen der deutschen Standardsprache auf unterschiedlichem Niveau. Dabei ist die...

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K wie Kosmetik: Sinnliche Worte für Skincare, Haircare & Duft 

Die Sprache entscheidet, wie ein Kosmetik-Produkt wahrgenommen wird: wissenschaftlich fundiert, sinnlich erfahrbar, kulturell relevant und markentreu. Gute Beauty‑Texte schaffen Vertrauen, wecken Begehrlichkeit und stärken die Positionierung einer Marke im internationalen Wettbewerb. Darin liegt die Kunst der Übersetzung und des Copywritings im Beauty‑Sektor: Worte zu wählen, die wirken wie ein exzellent formuliertes Produkt, präzise, elegant, sensorisch und nachhaltig.

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