Rabattaktion: tekom-Jahrestagung 2017

Liebe Mitglieder, liebe Kollegen

Die tekom-Jahrestagung findet wie seit 2014 jedes Jahr in Stuttgart statt, diesmal vom 24. bis 26. Oktober 2017. Und auch in diesem Jahr ist der DVÜD wieder mit einem eigenen Stand dabei. Bei der Jahrestagung erwartet euch eine Messe mit vielen interessanten Sprachdienstleistern, CAT-Tool- und sonstigen Software-Hersteller sowie viele weitere interessante Stände mit Informationen, Präsentationen und Gesprächen. Neben der Messe finden in verschiedenen Räumen interessante Vorträge statt, die jedoch separat gebucht werden müssen. Sämtliche Informationen zur tekom-Jahrestagung findet ihr unter http://tagungen.tekom.de/h17/tekom-jahrestagung-2017.

Unseren Stand findet ihr im Foyer, Standnummer 14 mit Blick auf den Messevorplatz. Dort stehen wir euch für alle Fragen und Anmerkungen oder auch nur für ein zwangloses Gepräch zur Verfügung. Je nachdem, wie viele Mitglieder und sonstige Interessenten sich ankündigen, werden wir auch an einem Tag ein DVÜD-Treffen mit kleinem Imbiss und Getränken veranstalten, damit sich Mitglieder untereinander, aber auch Mitglieder und Funktionäre persönlich kennenlernen können. Hierzu erhaltet ihr sehr kurzfristig vor der Messe genauere Informationen.

Über den oben genannten Link könnt ihr euch einmal für die Tagung anmelden und einige Vorträge besuchen. Wenn ihr nur die Messe besuchen und/oder einfach einen kleinen Plausch am Stand des DVÜD halten möchtet, könnt ihr auch einfach nur ein Messeticket erwerben. Dieses kostet regulär nur 20,00 EUR pro Person und Tag. Für unsere Verbandsmitglieder haben wir jedoch ein besonderes Angebot: Ihr könnt bei mir einen Code anfordern. Dieser Code berechtigt euch zu einem kostenlosen Eintritt zur tekom-Messe, denn für DVÜD-Mitglieder übernehmen wir die Kosten. Und was ist mit Kollegen, die kein Mitglied im DVÜD sind? Das macht überhaupt nichts, denn auch wer kein Mitglied ist, kann diesen Code anfordern. Allerdings müssen wir diesen Kollegen dann leider 10,00 EUR pro Person und Tag in Rechnung stellen. Von allen, die diesen Code anfordern, erwarten wir zumindest einen kurzen Besuch und ein „Hallo“ an unserem Stand.

Achtung: Dieses Ticket berechtigt nicht zum Eintritt zu den Vorträgen und dem Tagungsprogramm, sondern ausschließlich zum Besuch der Messe, den Tool-Präsentationen und den Branchenforen.

Wir freuen uns, euch bei der tekom-Jahrestagung zu sehen und kennenzulernen.

Herzlichst
Andreas Rodemann

Stellenanzeige: SPRACHENWERFT GmbH

Seit über zwei Jahren ist die SPRACHENWERFT GmbH Dienstleister für Übersetzungen und Lektorate und betreut Kunden aus Industrie, Gewerbe, Produktion, Handel und Werbung. Wir verstehen uns als kleine Manufaktur, die in „Handarbeit“ und mit Liebe zum Detail so arbeitet, wie die hanseatische Tradition es verlangt: persönlich, ehrlich, transparent und aufrichtig. Erfolgreich sind wir dabei auch, denn nun ist es an der Zeit, sich zu vergrößern. Deswegen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n:

PROJEKTMANAGER/IN FÜR SPRACHDIENSTLEISTUNGEN IN TEILZEIT (NACHMITTAGS) 

Bei Interesse senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung inklusive Ihres frühesten Eintrittstermins gern als PDF per Mail an ed.tf1511609965rewne1511609965hcarp1511609965s@lan1511609965osrep1511609965. Bei Fragen vorab wenden Sie sich bitte an Herrn Oliver Lindner unter +49 40 30980110.

Viele Grüße
Annika Pfeifer

Vorankündigung: Ordentliche Mitgliederversammlung

Gleich vormerken: Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des DVÜD findet rechtzeitig vor dem Jahresendspurt am 19. Oktober 2017 ab 10:00 Uhr statt. Vorstand und Beirat freuen sich auf eine rege Beteiligung — es gibt viel zu berichten und zu entscheiden.

Tagesordnung und Einwahlinformationen gehen allen Mitgliedern wie üblich vier Wochen vorher per E-Mail zu. Seid online dabei und streicht euch den Termin im Kalender dick an.

DVÜD-Wahlprüfsteine – Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher in Deutschland

Die Interessen von Freiberuflern und anderen Selbstständigen ohne Angestellte werden in der Gesetzgebung häufig übersehen. Der DVÜD hat den größeren Parteien im Juli 2017 Wahlprüfsteine vorgelegt, in denen verschiedene Punkte zur Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher angesprochen werden.

Erfragt wurden die Positionen der Parteien zu drei Frageblöcken mit jeweils einer bis fünf Fragen: Block A Europa und die Welt, Block B Honorierung von öffentlicher Seite (JVEG, Community Interpreting) und Block C Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher in Deutschland.

Bis zum Stichtag bzw. während der Auswertung waren die Antworten von CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENDIE LINKE und FDP eingetroffen. Sollte noch eine Antwort der AfD eintreffen, so wird diese im Mitgliederbereich hinterlegt.

Die Antworten fasst der DVÜD in drei Artikeln – einer pro Block – knapp zusammen. Unterschiedlich ausführlich zitierte Aussagen der Parteien spiegeln keine politische Sympathie für die eine oder andere Partei wider. Im Volltext können Mitglieder die Antworten als PDF im Mitgliederbereich einsehen und herunterladen.

Diskutiert über die Fragen aus Block A und B mit euren Kandidaten, mit Kollegen, in euren Netzwerken oder in unser Kompetenzgruppe Politik.

BLOCK C: SITUATION DER FREIEN ÜBERSETZER UND DOLMETSCHER IN DEUTSCHLAND

1. Für Kleinunternehmer ohne Angestellte gelten in vielerlei Hinsicht dieselben Gesetzesvorgaben für Datenschutz, Impressum, Haftungsausschluss, prompte Verbuchung, Steuern usw. wie für Unternehmen mit zahlreichen Abteilungen. Vieles davon hat nichts mit der Realität von Übersetzern und/oder Dolmetschern und ihren Auftraggebern zu tun. Welche bürokratischen Erleichterungen plant Ihre Partei für freiberufliche Solo-Selbstständige und Wissensarbeiter?

CDU/CSU und SPD verweisen auf die Digitalisierung der Verwaltung, die Bürgern und Unternehmern viel Zeit sparen soll.

Laut Aussage der CDU/CSU wurden „Wirtschaft und Verbraucher in dieser Wahlperiode von Bürokratie entlastet“, und zwar konkret um 8,5 Millionen Stunden pro Jahr. Angestrebt wird „eine neue Gesetzgebungs- und Verwaltungskultur, bei der die Vermeidung oder Begrenzung neuer Regelungen im Vordergrund steht.“

Die SPD will bei Statistik-, Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten ansetzen, die besonders kleine und mittlere Unternehmen belasten.

DIE GRÜNEN planen Erleichterungen bei Umsatzsteuerabführung und Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (Grenze: 1.000,00 EUR). „Gründungsberatung und -förderung soll aus einer Hand in ‚One-Stop-Shops‘ erfolgen.“

DIE LINKE möchte Möglichkeiten für Bürokratieabbau „gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Verbänden“ prüfen. Außerdem setzt sie ausdrücklich auf bürgerfreundlich gestaltete, verständliche Formulare und Anträge (ob auf Papier oder online) und verweist auf ihre bisherigen Anträge zur Vereinfachung von aufwändigen Antragsverfahren sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Die FDP wünscht einen „mutigen Abbau von Bürokratie“ und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt, damit Selbstständige mehr Zeit für ihr eigentliches Geschäftsmodell und ihre Aufträge haben.

2. Welche Position vertritt Ihre Partei in Bezug auf die soziale Absicherung (Rente, private Rentenversicherung, Vermögensaufbau) von Solo-Selbstständigen und Wissensarbeitern wie den freien Übersetzern und Dolmetschern? Wie passt das zu unruhigen Erwerbsbiographien, die in unserer Branche häufig vorkommen – mal angestellt, mal freiberuflich, mal in Deutschland, mal in Europa, mal anderswo auf der Welt?

Die CDU/CSU erwartet bis Ende 2019 Vorschläge einer Rentenkommission. Solo-Selbstständige sollen (sofern nicht anderweitig abgesichert) „zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und anderen Vorsorgearten wählen können.“

Die SPD ist der Auffassung, „dass Selbstständige grundsätzlich Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung sein sollen“ (Ausnahmen: Mitgliedschaft in einem Versorgungswert, vorhandene und ausreichende Altersvorsorge, Alter über 50). Im von der SPD geplanten System werden alle Ansprüche gebündelt, auch solche, die in EU-Ländern oder Ländern erworben wurden, mit denen ein Sozialversicherungabkommen besteht.

DIE GRÜNEN wollen „nicht anderweitig abgesicherte Selbstständige (…) in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen“, Beiträge einkommensbezogen erheben und Auftraggeber gegebenenfalls an den Beiträgen beteiligen. Sie plädieren auch für ein vereinfachtes Statusfeststellungsverfahren.

DIE LINKE möchte die Pflichtversicherung aller Erwerbstätigen (Angestellte, Selbstständige, Freiberufler, Beamte) in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Für bestehende Verträge setzt sie auf großzügige Übergangsregelungen. Langfristiges Ziel ist zudem die Einführung einer solidarischen Mindestrente (bei Bedarf).

Die FDP will berufsständische Versorgungswerke, gesetzliche und private Rentenversicherung, Vermögensrückstellungen, Fonds usw. in einem „Rentenbaukasten“ kombinieren. Selbstständige bräuchten eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus bei größtmöglicher Flexibilität und Freiheit. Zudem will die FDP die „Pflichtversicherung einzelner Selbstständiger in der gesetzlichen Rentenversicherung (…) abschaffen.“ [Anmerkung: Das beträfe z. B. die KSK]

3. Welches Konzept sollte nach Meinung Ihrer Partei Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmern eine unbürokratische, aber solide Rücklagenbildung für auftragsarme Zeiten, Krankheit oder Pflegefall in der Familie und ähnliche Krisenzeiten ermöglichen?

Die CDU/CSU setzt auf einen „Masterplan Selbstständigkeit“.

Die SPD mahnt Rücklagen in guten Phasen an und betont, dass Selbstständige mit dem eigenen Geschäftsmodell „ein auskömmliches Einkommen“ erwirtschaften sollten, das schwankenden Auftragslagen gerecht wird. Sie fordert Solo-Selbstständige zudem dazu auf, „sich zu organisieren und ihren Interessen ein starkes Sprachrohr zu verschaffen.“

DIE GRÜNEN möchten eine Bürgerversicherung, die sich am tatsächlichen Einkommen orientiert, und auf eine freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige (für auftragsarme Zeiten).

DIE LINKE stellte bei diesem Punkt ihre Pläne für die Kranken- und Pflegeversicherung dar, verwies jedoch schon bei der Antwort auf Frage 2 auf die Bedeutung ausreichend hoher Honorare.

Die FDP verweist bei diesem Punkt auf ihr Bausteinprinzip für die Altersvorsorge.

4. Gegenwärtig zahlen freiwillig versicherte Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige in der gesetzliche Krankenversicherung (GKV), unabhängig vom realen Einkommen den Durchschnittssatz, und zwar Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil. Das ist in bestimmten Lebensphasen kaum leistbar. Übersetzer und Dolmetscher arbeiten – wie andere Arbeitnehmer auch – zeitweise bewusst in Teilzeit, weil sie zusätzlich Aufgaben in der Familie übernehmen, ehrenamtlich tätig sind oder gesundheitliche Gründe vorliegen. Gleichzeitig möchten und müssen sie weiterarbeiten, um ihr Wissen auf aktuellem Stand zu halten. Setzen Sie sich als Partei für eine einkommensabhängige Staffelung der GKV-Beiträge ein? Bitte erläutern Sie Ihr Konzept.

Dass der Mindestbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige mit geringem Einkommen zu hoch ist, erkennen alle Parteien an und prüfen Lösungen.

Die SPD möchte konkret die Mindestbeitragsgrenze auf die Geringfügigkeitsgrenze (aktuell 450,00 EUR) absenken und anschließend einkommensabhängig steigern.

DIE GRÜNEN möchten die Mindestbeiträge für die GKV um bis zu 180,00 EUR im Monat absenken und langfristig „die Beitragsbemessung von Selbstständigen und Arbeitnehmern angleichen.“

DIE LINKE ist an dem Thema schon seit langem dran und hat in dieser Legislaturperiode „einen Antrag eingebracht, die Mindestbemessung der Selbstständigen auf 450,00 EUR zu senken“, womit sie auf der Höhe der studentischen Kranken- und Pflegeversicherung läge. Die Gegenfinanzierung soll durch Pflichtversicherung für alle Beschäftigten erfolgen; die private Krankenversicherung (PKV) entfällt.

Die FDP will für Selbstständige eine Beitragsbemessung auf Grundlage der tatsächlichen Einnahmen mit Abschlagszahlungen vorab und einer endgültigen Beitragsberechnung auf Grundlage der Steuererklärung.

5. Wen dürfen wir in Ihrer Partei gezielt ansprechen, wenn es um Anliegen von Freiberuflern, Solo-Selbstständigen oder Wissensarbeitern geht?

Die Antwort auf diese Frage finden unsere Mitglieder im Mitgliederbereich — hier bietet sich ein Ansatzpunkt, die speziellen Interessen freier Übersetzer und Dolmetscher einzubringen bzw. unsere Anliegen mit anderen Berufsverbänden abzustimmen.

Alle antwortenden Parteien haben uns Ansprechpartner oder Arbeitsgruppen genannt, an die wir uns wenden dürfen.

DVÜD-Wahlprüfsteine – Honorierung von öffentlicher Seite

Die Interessen von Freiberuflern und anderen Selbstständigen ohne Angestellte werden in der Gesetzgebung häufig übersehen. Der DVÜD hat den größeren Parteien im Juli 2017 Wahlprüfsteine vorgelegt, in denen verschiedene Punkte zur Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher angesprochen werden.

Erfragt wurden die Positionen der Parteien zu drei Frageblöcken mit jeweils einer bis fünf Fragen: Block A Europa und die Welt, Block B Honorierung von öffentlicher Seite (JVEG, Community Interpreting) und Block C Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher in Deutschland.

Bis zum Stichtag bzw. während der Auswertung waren die Antworten von CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENDIE LINKE und FDP eingetroffen. Sollte noch eine Antwort der AfD eintreffen, so wird diese im Mitgliederbereich hinterlegt.

Die Antworten fasst der DVÜD in drei Artikeln – einer pro Block – knapp zusammen. Unterschiedlich ausführlich zitierte Aussagen der Parteien spiegeln keine politische Sympathie für die eine oder andere Partei wider. Im Volltext können Mitglieder die Antworten als PDF im Mitgliederbereich einsehen und herunterladen.

Diskutiert über die Fragen aus Block A und B mit euren Kandidaten, mit Kollegen, in euren Netzwerken oder in unser Kompetenzgruppe Politik.

BLOCK B: HONORIERUNG VON ÖFFENTLICHER SEITE

1. Dolmetscher und Übersetzer sind im Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG), §§ 9 bis 14, bei den Sachverständigen aufgeführt und müssen in vielen Bundesländern bei ihrer Vereidigung Rechtskenntnisse nachweisen, teilweise auch die regelmäßige Auffrischung dieser Kenntnisse. Andererseits wird bei Behörden, Polizei und BAMF zur Kostenersparnis reger Gebrauch von § 14 JVEG gemacht. Qualifizierte Dolmetscher, die keine günstigeren Rahmenverträge unterzeichnen, als das JVEG vorsieht, werden vielerorts nicht mehr bestellt. Was plant Ihre Partei gegen die Diskrepanz von Sparvorgaben bei den Behörden, mit denen die vom Gesetzgeber als angemessen betrachteten Honorare unterlaufen werden?

Die CDU/CSU verweist in diesem Zusammenhang auf die Begründung zum Gesetzentwurf des JVEG aus dem Jahr 2003, demzufolge „Vergütungsvereinbarungen nach § 14 JVEG ‚einen wesentlichen Beitrag zur Vereinfachung des Abrechnungswesens leisten‘ sollen. § 14 JVEG wurde demnach nicht als Mittel für Kosteneinsparungen geschaffen.“ Betont wird, dass das JVEG lediglich die Höchstsätze bemisst und dass davon abweichende Vereinbarungen des Einverständnisses der hinzugezogenen Dolmetscher voraussetzt. Bei der Auswahl eines Gerichtsdolmetschers „entscheiden die Gerichte in richterlicher Unabhängigkeit.“

Die SPD führt für Vereinbarungen nach § 14 JVEG haushalterische Gründe an, die in der besonderen Verantwortung der Länder für Verwaltung, Polizei und Justizverwaltung liegen.

DIE GRÜNEN erklären, dass es den Rechtsstaat nicht umsonst gibt, und sind „für angemessene Honorierung (…) und gegen Preisdumping bzw. Honorardruck“. „Angemessen dotierte Rahmenverträge“, die tatsächlich „längerfristige Leistungsbeziehungen“ ermöglichen, halten sie dabei für akzeptabel.

DIE LINKE wünscht im öffentlichen Dienst keine Sparvorgaben zu Lasten von Beschäftigten und Honorarkräften, am allerwenigsten, wenn Honorarkräfte das Recht des Einzelnen gegenüber staatlichen Stellen gewährleisten sollen.

Die FDP sieht den Konflikt zwischen sparsamer Haushaltsführung und angemessenen Honoraren, insbesondere im Hinblick auf die Unparteilichkeit der Dolmetscher. Eine denkbare Lösung wäre die Anpassung des JVEG an „unterschiedliche Qualifikationsniveaus, z. B. mit und ohne Rechtskenntnisse“ und eine Einschränkung des Anwendungsbereichs für Vergütungsvereinbarungen nach § 14 JVEG.

2. Dolmetscher für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sind in der Regel keine Angestellten des BAMF, sondern freiberuflich tätig. Setzen Sie sich für eine konsequente Vergütung aller BAMF-Dolmetscher nach JVEG ein?

Laut CDU/CSU ist allein das BAMF für die Vergütung der BAMF-Dolmetscher verantwortlich. Es wurden „bislang auch keine das Thema betreffenden Beschwerden an das Bundesministerium des Innern (BMI) herangetragen.“

Die SPD verweist auf „zahlreiche mangelhafte Entscheidungen des BAMF“, die teilweise auch auf einem Mangel an „professionellen Dolmetschern für viele Sprachen“ beruhen. Sie betont Qualitätsanspruch und Sicherheitsaspekte und sagt: „Die faktische Gefahr eines Preiswettbewerbes nach unten unter Auswirkungen auf die Qualität der Dolmetscherleistungen sollte (…) vermieden werden. (…) Die für eine qualitativ hochwertige Arbeit des BAMF notwendigen Mittel wollen wir bereitstellen.“

Den GRÜNEN erscheint die Anwendung des JVEG bei BAMF-Anhörungen „sinnvoll“. Sie fordern zudem „angesichts der vielfältigen Klagen über die Übersetzungen der Asylanhörung im BAMF“ insbesondere die Hinzuziehung qualifizierter Dolmetscher.

DIE LINKE plädiert ebenfalls für eine Vergütung nach JVEG und sagt: „Soweit Dolmetscher weit überwiegend und dauerhaft für das BAMF tätig sind und dies wünschen, sollten sie dort auch fest angestellt werden.“

Die FDP will sich für präzisere Auswahlkriterien für BAMF-Dolmetscher einsetzen und „bei der Überprüfung der Stundenhonorare des JVEG [siehe Punkt 1] (…) auch prüfen, ob eine Einbeziehung von Dolmetscherleistungen im Asylverfahren in Betracht kommt.“

3. Im „Community Interpreting“ (= das Dolmetschen in Verwaltungsangelegenheiten, an Schulen, bei Überschuldung, Psychotherapie, Krankheit sowie im Asylbereich jenseits der unmittelbaren Fallbearbeitung) wird bevorzugt auf Kinder, Nachbarn oder Freunde zurückgegriffen, weil die Bezahlung von Dolmetschern nach wie vor nicht geregelt ist. Wie steht Ihre Partei zu einem Rechtsanspruch auf Dolmetschleistungen in den ersten zwei Jahren des Aufenthalts in Deutschland? Wo sehen Sie Spielräume oder Handlungsbedarf für eine Verbesserung der bestehenden Situation?

Die CDU/CSU sieht allenfalls Einzelfallbedarf, verweist auf „das Erlernen der deutschen Sprache als wesentliche Voraussetzung einer gelingenden Integration“ und betrachtet einen generellen Rechtsanspruch auf Dolmetscherleistungen in den ersten zwei Jahren des Aufenthalts als „staatliches Förderprogramm für Dolmetscher“, das „aus haushälterischen Gründen äußerst kritisch gesehen“ wird.

Die SPD hat die Punkte 1 bis 3 zusammengefasst beantwortet und ist auf diesen Unterpunkt nicht näher eingegangen.

Die GRÜNEN sehen durchaus den Sinn derartiger Dolmetschleistungen. „Sie sollten aber nicht so weitgehend als Rechtsanspruch ausgestaltet werden und das Deutschlernen verzögern.“

DIE LINKE zeigt sich angesichts der Überforderung von Migranten im Behördenkontakt „sehr aufgeschlossen“ für eine entsprechende Debatte und hält die „finanzielle Förderung von Beratungsstellen von zivilgesellschaftlichen Trägern“ für sinnvoll.

Trotz der extra angegebenen Stichpunkte zu typischen Einsatzbereichen für das Community Interpreting hat keine der antwortenden Parteien dieses Thema differenziert betrachtet, insbesondere den sensiblen Bereich des Dolmetschens in Medizin und Psychotherapie.

Die FDP plädiert für einen „Rechtsanspruch auf verpflichtende Sprach- und Integrationskurse für alle Flüchtlinge ab dem ersten Tag in der Kommune.“ Sie erkennt allerdings den anfänglichen Bedarf an professionellen Sprachmittlern bei Arztbesuchen, in den Unterkünften und besonders verletzlichen Gruppen wie unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen und möchte die Kommunen diesbezüglich stärker unterstützen. Übersetzungen von relevanten Informationen in die wichtigsten Einwanderersprachen hält sie auf allen staatlichen Ebenen für geboten.

DVÜD-Wahlprüfsteine – Europa und die Welt

Die Interessen von Freiberuflern und anderen Selbstständigen ohne Angestellte werden in der Gesetzgebung häufig übersehen. Der DVÜD hat den größeren Parteien im Juli 2017 Wahlprüfsteine vorgelegt, in denen verschiedene Punkte zur Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher angesprochen werden.

Erfragt wurden die Positionen der Parteien zu drei Frageblöcken mit jeweils einer bis fünf Fragen: Block A Europa und die Welt, Block B Honorierung von öffentlicher Seite (JVEG, Community Interpreting) und Block C Situation der freien Übersetzer und Dolmetscher in Deutschland.

Bis zum Stichtag bzw. während der Auswertung waren die Antworten von CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENDIE LINKE und FDP eingetroffen. Sollte noch eine Antwort der AfD eintreffen, so wird diese im Mitgliederbereich hinterlegt.

Die Antworten fasst der DVÜD in drei Artikeln – einer pro Block – knapp zusammen. Unterschiedlich ausführlich zitierte Aussagen der Parteien spiegeln keine politische Sympathie für die eine oder andere Partei wider. Im Volltext können Mitglieder die Antworten als PDF im Mitgliederbereich einsehen und herunterladen.

Diskutiert über die Fragen aus Block A mit euren Kandidaten, mit Kollegen, in euren Netzwerken oder in unser Kompetenzgruppe Politik.

BLOCK A: EUROPA UND DIE WELT

1. In welchen Bereichen spielen Dolmetscher und Übersetzer Ihrer Ansicht nach eine wichtige Rolle für Deutschland und Europa?

Alle Parteien halten Übersetzer und Dolmetscher für „unverzichtbar“ oder „unersetzlich“ und sehen eher eine zunehmende Bedeutung.

CDU/CSU sowie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verweisen auf den Beitrag von Dolmetschern und Übersetzern zu Politik und Wirtschaft, Völkerverständigung, Wertschöpfungskette sowie zur inhaltlichen und atmosphärischen Verständigung. Die CDU/CSU betont ergänzend die Wichtigkeit für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Polizei und Justiz, die Flüchtlingsarbeit, internationale Forschungs- und Wissenschaftspolitik und Kulturpolitik.

Die SPD sieht den Bedarf insbesondere bei wichtigen Dokumenten und Verhandlungen und geht davon aus, dass Dolmetscher und Übersetzer „im Zuge fortschreitender Internationalisierung weiter an Bedeutung gewinnen.“ Für DIE LINKE steht die politische Verständigung im Vordergrund. Die FDP denkt besonders an den internationalen Wettbewerb, Integration von Einwanderern und den Brückenbau in diversen Lebensbereichen und in der Politik.

2. Wie möchte Ihre Partei die Niederlassungsfreiheit innerhalb Deutschlands oder der EU für Solo-Selbstständige und Wissensarbeiter fördern? Stehen Sie zur Freizügigkeit auch für Selbstständige?

Alle Parteien heben die Wichtigkeit des einheitlichen Binnenmarkts und der Freizügigkeit der Beschäftigten und Selbständigen hervor.

Die CDU/CSU betont, dass die Qualifikationsanforderungen für den jeweiligen Berufsstand im Land der Niederlassung erfüllt sein müssen.

Die SPD hat ein Augenmerk auf „neue Einfallstore für Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit“ und verweist auf die Vorschläge im Dienstleistungspaket der Europäischen Kommission von 2017.

DIE LINKE vertritt das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ und unterstützt gegebenenfalls den Aufbau von Honorarordnungen für eine finanziell und sozial gesicherte Existenz.

DIE GRÜNEN setzen auf mehr Beratung und eine „bessere Zusammenarbeit zwischen Herkunfts- und Aufnahmeländern“, um die Niederlassungsfreiheit zu erleichtern, ohne die Rechtssetzungskompetenz der Mitgliedsstaaten zu untergraben.

Der FDP ist die Vertragsfreiheit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer besonders wichtig. Im Rahmen der Statusfeststellung wünscht sie Rechtssicherheit anhand von modernen Positivkriterien.

3. Dolmetscher und Übersetzer sind regelmäßig Grenzgänger – ohne längere Auslandsaufenthalte bzw. Auslandssemester ist ein vernünftiger Spracherwerb kaum möglich. Gerade hochqualifizierte Übersetzer haben zudem häufig eine Doppelqualifikation wie zum Beispiel einen Abschluss in Sprachen und in Jura, Technik oder IT. Wie stehen Sie zum Thema Studiengebühren für Deutsche, EU-Ausländer bzw. Drittstaatenangehörige?

SPD, DIE LINKE und GRÜNE lehnen Studiengebühren aller Art ab, ob für Deutsche, EU-Ausländer oder Drittstaatenangehörige“. Die SPD verspricht darüber hinaus eine verstärkte, dauerhafte Finanzierung der Hochschulen.

Die CDU/CSU will in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einführen, um erhöhten Kosten Rechnung zu tragen – mit Ausnahmeregelungen für Bedürftige (Flüchtlinge, Stipendiaten aus Entwicklungsländern). Sie verweist ergänzend darauf, dass für deutsche BAFÖG-Empfänger bei einem Auslandsstudium für „nachweisbar notwendige Studiengebühren bis zu 4.600,00 EUR für ein Jahr“ möglich sind.

Die FDP plädiert – zur Stärkung der Hochschulfinanzierung – für nachgelagerte Studienbeiträge, die nach dem Abschluss einkommensabhängig abgezahlt und als Werbungskosten geltend gemacht werden können.

4. Treten Sie dafür ein, dass alle EU-Vorgaben und Richtlinien vollständig ins Deutsche übersetzt werden, auch für Gemeinden, Institutionen und Unternehmen?

Die SPD verweist darauf, dass Gesetzestexte zwar „meistens auf Englisch ausgehandelt werden“, aber anschließend übersetzt und in nationales, deutschsprachiges Recht umgesetzt werden. CDU und CSU wollen, „dass auch künftig alle rechtlich verbindlichen Vorgaben der EU – also insbesondere Verordnungen und Richtlinien – ins Deutsche übersetzt werden.“

DIE LINKE kritisiert eine vielfach verzögerte oder fehlende Übersetzung wichtiger EU-Vorhaben und Informationen (wie z. B. im Zuge der TTIP- und CETA-Verhandlungen) und möchte die Transparenz der EU-Politik durch mehr Dokumente in deutscher Sprache verbessern, um Parlamente und Öffentlichkeit besser einzubeziehen.

DIE GRÜNEN sehen auch die Anliegen der Gemeinden, Institutionen und Unternehmen (z. B. auch bei der Beantragung von Fördergeldern und Krediten) und wünschen „grundsätzlich in allen relevanten Fällen eine Übersetzung – spätestens auf Anfrage einer Gemeinde oder Institution“.

Die FDP will sich dafür einsetzen, dass alle Menschen, Institutionen und Unternehmen in Deutschland EU-Vorgaben und Richtlinien verstehen und umsetzen können, gegebenenfalls durch Übersetzungen ins Deutsche. Außerdem möchte sie „Englisch als ergänzende Verkehrs- und Arbeitssprache in der öffentlichen Verwaltung erproben“, um Einwanderern Verwaltungsangelegenheiten zu erleichtern.

5. An welchen Schnittstellen benötigt Ihre Partei Dolmetscher/Übersetzer? Beauftragen Sie Festangestellte, Freiberufler oder Büros? Wie finden Sie Ihre Dolmetscher und Übersetzer?

Bei internationalen Veranstaltungen (Parteitagen, Gremiensitzungen, Konferenzen, bilateralen Gesprächen) sowie für die Übersetzung von Grundsatz- und Wahlprogrammen, Reden und für Live-Mitschnitte engagieren alle antwortenden Parteien Dolmetscher und Übersetzer. Alle verweisen auf gute Erfahrungen mit langjährigen Stammübersetzern und Konferenzdolmetschern, die regelmäßig gebucht werden und teils freiberuflich tätig sind, teils bestehenden Netzwerken oder Büros angehören.

DIE LINKE greift teilweise auch auf „sich freiwillig engagierende Ehrenamtliche (Mitglieder der Partei)“ zurück. Die SPD engagiert für ihre Veranstaltungen und Reden „allgemein beeidigte Dolmetscher und Übersetzer“. DIE GRÜNEN suchen neue Mitarbeiter auch über die Berufsverbände und erwähnen ergänzend, dass sie für Veranstaltungen mit Gehörlosen auch Gebärdensprachdolmetscher engagieren. CDU und CSU beauftragen ausdrücklich Personen, „zu denen sich über Jahre gute und vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen entwickelt haben.“ Auch die FDP verweist auf über Jahre gewachsene Kontakte zu Freiberuflern und Büros.

Wir sind FIT!

Seit dem 1. August ist der DVÜD Vollmitglied des internationalen Übersetzerverbands FIT (Fédération Internationale des Traducteurs).

Damit befinden wir uns in bester Gesellschaft: Mehr als 100 Berufsverbände und Ausbildungseinrichtungen aus 55 Ländern sind Teil der FIT und repräsentieren damit mehr als 80.000 Sprachdienstleister weltweit. Gemeinsam stehen wir für Professionalität und wollen unseren Berufsstand zukunftssicher und zukunftsweisend vertreten.

Die FIT ist unsere Stimme auf internationaler Ebene und erreicht das öffentliche Auge sowie auf wirtschaftlicher und politischer Ebene die relevanten Ohren, ohne selbst politisch zu sein. Aktuelles Beispiel: die Anerkennung des 30. September als Internationaler Tag des Übersetzens (International Translation Day) durch die Vereinten Nationen.

Doch die FIT will und kann viel mehr! Auf der Website der FIT findet ihr auf Englisch verbandsbezogene Informationen, eine Darstellung unserer gemeinsamen Ziele und eine Chronik seit der Gründung der FIT im Jahr 1953.

Als deutscher Verband gehören wir der FIT Europe an. Bestimmt lächelt euch auf der verlinkten Internetpräsenz das eine oder andere bekannte Gesicht entgegen. Repräsentanten sind immer auch Kollegen und stehen für jeden Einzelnen von uns.

Apropos individuelle Vorteile: Welche Folgen hat unsere FIT-Mitgliedschaft für jedes einzelne DVÜD-Mitglied?

Das wisst ihr sicherlich schon: Weiterbildungsveranstaltungen und andere Events unserer Schwesterverbände in der FIT stehen fortan auch den DVÜD-Mitgliedern zu den jeweiligen Mitgliederkonditionen zur Verfügung. Umgekehrt öffnen wir unsere Türen für die Mitglieder aller anderen Verbände der FIT-Gemeinschaft – noch mehr Ansporn, unsere Branche mit attraktiven, eigenen Angeboten zu bereichern.

Ein kleiner Mosaikstein in einem wichtigen Verbund der Berufsverbände — das sind wir in der FIT.

Wir arbeiten in der aktuellen Konstellation seit November 2016 daran, dass ihr als Sprachdienstleister Zugang zu relevanter Weiterbildung habt, dass ihr ein kollegiales Netzwerk spinnen und auf Augenhöhe mit alten Hasen und jungen Hüpfern Erfahrungen und Hilfestellungen austauschen könnt, dass Mentoren und Mentees zueinander finden. Mit unserem Beitritt bekommt unsere Arbeit mehr Reichweite und wir die Möglichkeit, auch an größeren Projekten und Initiativen mitzuwirken. Für unseren Berufsstand insgesamt und für jedes einzelne DVÜD-Mitglied.

Wir stehen für euch und werden weiterhin unser Bestes tun, um euch Stütze, Anlaufpunkt und Vertretung nach außen zu sein.

Herzlichen Dank auch an alle Funktionäre, die dafür hinter den Kulissen geackert haben. Beste Grüße an Thomas Brennecke und Doreen Schäfer, die derzeit in Brisbane für den DVÜD netzwerken.

Ebenso ein herzliches Dankeschön an unsere Mitglieder, die bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung im April die nötigen Satzungsänderungen beschlossen haben. Danke für euer Vertrauen, für das unglaublich positive Feedback, das wir seit Amtsantritt genießen dürfen, für die vielen Ideen und die aktive Mitwirkung an unseren Initiativen.

Wenn ihr Fragen, Wünsche und Ideen habt, denkt daran: Wir sind nur eine E-Mail entfernt.

Herzlichst, Nicole

Der DVÜD in Australien

Wie einige bereits wissen, fliegen die liebe Doreen und ich Ende Juli nach Australien. Mit Staunen stellen wir fest, dass die monatelange Vorbereitung bald ein Ende hat: In knapp 4 Wochen geht es los.

Für den DVÜD machen wir dabei Stopp in Brisbane, um unseren kleinen, aber feinen Verband beim FIT-Weltkongress vorzustellen und zu vertreten. Wir freuen uns auf neue und alte Freunde und werden euch alle Ehre machen – versprochen.

Derweil sind wir natürlich schon sehr aufgeregt, mitten in den Vorbereitungen, tief vergraben in allerlei Lektüre und vorab begeistert von diesem fantastischen Ort.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass Australien der einzige Kontinent ist, der auch ein Land ist? Dass vor nicht allzu langer Zeit ein Premierminister beim Surfen spurlos im Meer verschwand, oder dass 80 % aller in Australien lebenden Tiere und Pflanzen weltweit nirgends sonst leben?

Es gibt sehr viel zu entdecken und wir laden euch ein, dabei zu sein. Wir würden euch gern an unseren Eindrücken von Kongress und Kollegen, von Land und Leuten teilhaben lassen.

Wie wird das aussehen? Videoblog oder Reisetagebuch? Wir machen beides.

Über unsere Facebookseite, über Twitter und natürlich auch über unseren Blog werdet ihr regelmäßig von uns hören, lesen und den ein oder anderen virtuellen Tee mit uns trinken. Folgt hierfür einfach dem Hashtag #DVUDdownunder und nutzt diesen gern auch, um mit uns zu kommunizieren.

Außerdem freuen wir uns, wenn ihr unsere Abenteuer in Down Under fleißig kommentiert, teilt und uns sagt, welche Eindrücke ihr euch auch außerhalb des Kongresses von uns wünscht. Koalas und Kängurus wird es natürlich auf jeden Fall geben, aber denkbar wären auch Informationen zu wirklich nützlichen Tools und Gadgets für euer eigenes mobiles Büro.

Bleibt gespannt und seid dabei – wir melden uns aus Australien.

Bis dahin: Cheerio
Nicole

Ausbildung und Weiterbildung für Übersetzer und Dolmetscher

Leitfaden aktualisiert

Deutschlands Hochschulen und sonstige Ausbildungsstätten passen ihre Ausbildungsgänge für Übersetzer und Dolmetscher an neue Anforderungen an. Deshalb hat der DVÜD e. V. seine Übersicht über die Aus- und Weiterbildungsangebote für Übersetzer und Dolmetscher in Deutschland aktualisiert.

Seit der Erstausgabe unseres Leitfadens im Dezember 2016 haben sich etliche Veränderungen ergeben, die in der aktuellen Version berücksichtigt sind.

Welche Sprache möchtest du lernen?
Welche Kenntnisse möchtest du ausbauen?

Mach dich schlau! Und bedenke, dass es hier nur um spezielle Angebote für das Übersetzen und Dolmetschen geht – die philologischen Fakultäten zahlreicher Universitäten bieten für alle, die etwas Exotischeres studieren möchten, diverse weitere Sprachen an.

Aus- und Weiterbildungsleitfaden (Stand: 15. Juni 2017)

Du hast spezielle Fragen? Dann kontaktiere uns per Kommentar oder alternativ per E-Mail.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen